Medikationsplan schafft Überblick
Eine Initiative

Botschaften

Bild von Patientenbeauftragte Prof. Dr. Claudia Schmidtke© Jan Kopetzki

Der bundeseinheitliche Medikationsplan ist eine wichtige Errungenschaft für die Patientinnen und Patienten. Er ermöglicht allen Beteiligten einen guten Überblick über die Medikamente und sorgt für mehr Sicherheit im Umgang mit Arzneimitteln. Jetzt kommt es darauf an, den Medikationsplan auch flächendeckend in der Praxis umzusetzen. Als Patientin oder Patient können Sie dazu beitragen. Ich ermutige Sie daher: Sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf den Medikationsplan an – denn es geht um Ihre Gesundheit.“

Prof. Dr. Claudia Schmidtke, Patientenbeauftrage der Bundesregierung


Bild von Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig© Oberländer/AkdÄ

Infolge der heute bereits bei etwa 40% der Patienten im Alter ab einschließlich 65 Jahren zu beobachtenden Multimedikation steigt deutlich das Risiko für das Auftreten von Neben- bzw. Wechselwirkungen und die Einhaltung der Therapie wird beeinträchtigt. Der bundeseinheitliche Medikationsplan ist deshalb unverzichtbar für eine Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit und das interprofessionelle Medikationsmanagement.

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft

 

Bild von Prof. Dr. Martin Schulz© Bernd Wannenmacher

Ein Medikationsplan kann die Arzneimitteltherapiesicherheit nur dann verbessern, wenn er aktuell und vollständig ist. Er umfasst auch die Selbstmedikation, für die der Apotheker erster Ansprechpartner ist. Patienten bringen deshalb am besten ihren Medikationsplan zu jedem Apothekenbesuch mit. Auf Wunsch des Patienten aktualisiert die Apotheke bei Abgabe eines Arzneimittels den Medikationsplan.“ 

 Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK)

 

Bild von Ludwig Hammel© DVMB

 Der Medikationsplan ermöglicht zum einen Patientinnen und Patienten eine klare Übersicht, welche Medikamente sie wann und wie einnehmen sollen. Zum anderen bietet er die Möglichkeit, bei einem Besuch eines Arztes, der nicht der Hausarzt ist, wichtige und richtige Informationen weiterzugeben. Ich bin der Meinung, jeder Patient sollte diesen Medikationsplan stets mit sich führen.“

Ludwig Hammel, Geschäftsführer des Deutschen Verbandes Morbus Bechterew

 

Bild von Gerrit Hahn© Gerrit Hahn

Der bundeseinheitliche Medikationsplan ist für alle Patienten, auch für sehbehinderte und blinde, eine sehr wichtige Hilfestellung. Für den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband ist nicht akzeptabel, dass - trotz anderslautender Verpflichtungen des Bundesministeriums für Gesundheit - der Medikationsplan bisher weder im leserlichen Großdruck noch in einem barrierefreien digitalen Format für blinde und sehbehinderte Patienten zugänglich gemacht wurde.“

Klaus Hahn, Präsidenten des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV)

 

Bild von Dr. Sidonie Golombowski-Daffner© Novartis Pharma GmbH

 Ein hohes Maß der Arzneimitteltherapiesicherheit zu gewährleisten, ist uns ein wichtiges Anliegen. In diesem Sinne unterstützen wir die BAGSO-Initiative zum Medikationsplan. Denn wir wollen, dass der richtige Patient das richtige Medikament in der richtigen Art und Weise bekommt und einnehmen kann.“

Dr. Sidonie Golombowski-Daffner, Vorsitzende der Geschäftsleitung der Novartis Deutschland GmbH


Bild von Peter Albiez© Pfizer Deutschland

Medikamente können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie richtig eingenommen werden und das Risiko für Wechselwirkungen minimiert wird. Aus unserer Sicht leistet der Medikationsplan hierfür einen wertvollen Beitrag. Daher ist es für uns selbstverständlich, diese Initiative der BAGSO zu unterstützen. Nur wenn Patientinnen und Patienten den Medikationsplan richtig nutzen, kann dieser seinem Anspruch gerecht werden.“

 Peter Albiez, Vorsitzender der Geschäftsführung der Pfizer Deutschland GmbH