Medikationsplan schafft Überblick
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Gesetzliche Grundlage

Gesetzliche Grundlage des Medikationsplanes ist § 31a des Sozialgesetzbuch (SGB V) Fünftes Buch - Krankenversicherung. Dort steht:   

 (1) Versicherte, die gleichzeitig mindestens drei verordnete Arzneimittel anwenden, haben Anspruch auf Erstellung und Aushändigung eines Medikationsplans in Papierform durch einen an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Arzt. ….. Jeder an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Arzt ist verpflichtet, …. über diesen Anspruch zu informieren.

(2) In dem Medikationsplan sind …. zu dokumentieren

  1.  alle Arzneimittel, die dem Versicherten verordnet worden sind,
  2.  Arzneimittel, die der Versicherte ohne Verschreibung anwendet, sowie
  3.  Hinweise auf Medizinprodukte, soweit sie für die Medikation nach den Nummern 1 und 2 relevant sind.

Den besonderen Belangen der blinden und sehbehinderten Patienten ist bei der Erläuterung der Inhalte des Medikationsplans Rechnung zu tragen.

(3) Der Arzt nach Absatz 1 Satz 1 hat den Medikationsplan zu aktualisieren, sobald er die Medikation ändert oder er Kenntnis davon erlangt, dass eine anderweitige Änderung der Medikation eingetreten ist.

Auf Wunsch des Versicherten hat die Apotheke bei Abgabe eines Arzneimittels eine insoweit erforderliche Aktualisierung des Medikationsplans vorzunehmen. …………

Quelle: https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/31a.html